Paddeln in Berlin – Eine spannende Kanutour durch die Großstadt

Paddeln in Berlin

Am dritten Tag unserer Kanutour 2015 wollten wir Berlin vom Wasser aus erkunden. Unser Tag begann Morgens um 6 Uhr. Wir wurden leider nicht von den Gesängen der Vögel, Paddeltour Berlinsondern vom Kreischen der Tourbienen der Air Berlin Flugzeuge geweckt. Unser Campingplatz befindet sich genau in der Startrichtung vom Flughafen Berlin Tegel. Somit werden die Gäste mit Flugzeuglärm, von 6.00 – 22.00 Uhr, verwöhnt. „Hotel und City Camping Berlin” hat für Paddler mit Zelten immer spontan einen Platz frei. Auf dem Gelände befinden sich gute sanitäre Anlagen und die Mitarbeiter waren freundlich und zuvorkommend. Per leichtem Fußmarsch sind in der Näheren Umgebung Einkaufsmöglichkeiten und Gaststätten gut zu erreichen.

Wir waren guter Dinge und brachen nach einem Schleuse am Plötzensee ausgewogenen Frühstück, mit frischen Brötchen und Kaffee, Richtung Berlin Innenstadt auf. Nach dem Einsätzen paddelten wir den Hohenzollern-Kanal entlang, nach drei Kilometern schleusten wir auf dem Wasserweg durch die Schleuse am Plötzensee Richtung Berliner Westhafen. Die Schleuse war wegen Reparaturarbeiten nur für den Sportbootverkehr freigegeben. Nach der Schleuse sahen wir auf der rechten Kanalseite die ersten Hausboote in Berlinkleinen Hausboote liegen. Sie waren schon allesamt in die Jahre gekommen und versprühten so einen gewissen nostalgischen Charme. Wir paddelten auf unserer Kanutour weiter in den Berliner Westhafen. Dort war aufgrund des Wochenendes kein emsiges Treiben zu erkennen. Die großen Kaianlagen waren lehr und die Containerrampen außer Betrieb.

Weiter durch einen Seitenkanal paddelten wir Richtung Landwehr-Kanal. Der Berlin-Spandauer-Schiffahrts-Kanal der direkt zum Regierungsbezirk führt, ist für Sportboote und Kanus grundsätzlich gesperrt. Die Wasserwege um den Hauptbahnhof Berliner Mauer vom Wasserund dem Bundestag sind ebenfalls ganzjährig unpassierbar. Somit mussten wir mit bedauern das Regierungsgebiet von unserer Kanu-Tourstrecke streichen. Es bleibt für Paddler nur der Landwehr-Kanal übrig, der uns dicht am Berliner Tiergarten   entlang führte. Hier herrschte geringer Schiffsverkehr. Es kamen uns vereinzelnd größere Ausflugsboote in gemäßigtem Tempo entgegen.

An diesem schönen Tag waren optimale Paddelbedingungen. Wir paddelten bis zur Schleuse am Zoologischen Garten, mitten ins Herz von Berlin. Hier schleusten wir durch, um anschließend am Zoologischen Garten eine ausgiebige Pause in einem gemütlichen Biergarten   zu machen. Wir hatten bis zur Schleuse  Schleuse am Tiergartenam Tiergarten einen Wasserweg von 12 km zurückgelegt. Für Paddler ist es wichtig, die Schleusenzeiten im Auge zu behalten, um sich das weitläufige Umtragen per Muskelkraft an der Schleuse am Plötzensee zu ersparen. So machten wir uns nach dem Genuss eines kühlen Berliner Kindl auf den Heimweg. Im Nachhinein würde ich persönlich weiter Richtung Müggelsee paddeln und nicht den „Hotel und City Camping Berlin” als Basislager nutzen. Solch eine Tour würd einem die Möglichkeit eröffnen, intensiver die Berliner Innenstadt per Kanu zu erkunden. Wir allerdings kamen nach einen entspannten Paddeltag (Tagesstrecke 24 km Wasserweg) um 18:30 Uhr wieder am Hotel und City-Campingplatz an. Am Abend unternahmen wir per Automobil einen Ausflug in die schöne Spandauer Altstadt und besichtigtenaltdeutscher Küche Zitadelle Spandau die Zitadelle, an der wir Tag zuvor vorbeigepaddelten. Hier haben wir nach guter altdeutscher Küche  zu Abend gegessen.

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