Paddeln in den Masuren: Dritter Tourtag, der Paddel-Marathon nach Zgon.

Paddel-Marathon nach ZgonNach einem opulenten Frühstück mit Rührei und Speck beluden wir unsere Kajaks und stachen in See. Ein paar Paddelschlägen später liefen wir auf der rechten Seeseite mit unseren Kajaks in die Mündung des Flusses Dabrowka ein. Wie die anderen von uns bereits durchfahrenen Flussläufe in den Masuren hatte der Fluss Dabrowka, einen sehr natürlich gebliebenen Charme. Flusses Dabrowka Er führte unsere Kajaks durch eine verwunschene Feuchtlandschaft mit klarem Wasser und etwas Strömung. Gegen Mittag kamen wir an eine Straßenbrücke vor dem kleinen Ort Babieta an einem kleinen Kraftwerk mit ehemaliger Wassermühle vorbei. Kurz danach an einem kleinen Strand landeten wir gezwungener maßen an. Für unsere Kajaks geht es nicht weiter. Umtragen war nun angesagt! Für uns und unsere Kajaks ging es eine leichte Böschung hoch über eine gut befahrene Straße einen doch steileren Abhang zum Wasser wieder runter. Nach getaner Arbeit kehrten wir für ein kühles Bierchen in die kleine Gaststätte im Mühlengebäude ein. Wie immer war die masurische Küche reichhaltig und günstig.

Umtragen war nun angesagt! Kurz nach dem Umtragen paddelten wir in den großen Sixdroi See. Er erstreckt sich schmal auf einer Länge von über 10 Kilometern. An seinen Ufern bekamen wir öfters die Möglichkeit zu rasten und ein entspannendes Bad zu nehmen. Am Ende des Sees erfolgte das zweite Umtragen des Tages. Wir mussten einen Höhenunterschied von ca. 10 Metern an einem Stauwehr überwinden. Bevor es den Fluss entlang nach Spychowo geht. Die Landschaft wird nun offener mit kleinen Birkenwäldern und Wiesen, es beginnt hier das Naturschutzgebiet „Landschaftspark Masuren“. Ab hier ist das Zelten für Kajak-Touristen außerhalb markierter Stellen verboten. Kurz vor dem nächsten größeren Ort namens Koczek befand sich auf der linken Flussseite ein belebter Campingplatz. Wir fuhren allerdings mit unseren Kajaks an dem Campingplatz vorbei. Leider war dies ein kleiner Fehler! Es war schon später Nachmittag und weitere Campingplätze kamen nicht in Sicht. So paddelten wir an Fichten und Graureiher vorbei zum kleinen Städtchen Zgon. Als wir in Zgon zum Abend hin ankamen, hatten wir an diesem Tag 33 Kilometer mit unseren Kajaks in den Masuren zurückgelegt.

Sonnenuntergang bei Zgon.In Zgon lagen zwei Campingplätze direkt am Wasser. Wir entschieden uns für den Ersten und landeten an. Gleich innerhalb der ersten 5 Minuten bemerken wir die Besonderheit dieses Ortes. Durch die Stadt und an den zwei Campingplätzen vorbei führte die E58, auf der ein reger Schwerlastverkehr herrschte. Somit schliefen wir diese Nacht nicht von der sonst so erholsamen Ruhe umschlungen ein, sondern wurden vom vorbei brausen LKWs in den Schlaf gebrummt.

Paddelboot-Parkplatz

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