Paddeln in den Masuren: Siebter Tourtag, unsere Reise endet in Ruciane Nida

Die masurischen Seen in Ihrer vollen Größe. Nach einem guten Wikingerfrühstück beluden wir unsere Paddelboote und machten uns daran die letzte Etappe unserer Masuren-Tour zu erobern. Vor uns langen die masurischen Seen in Ihrer vollen Größe. Wie auch die letzten Tage verwöhnte uns der Wettergott mit blauem Himmel und Temperaturen um die 30 Grad. Wir brauchten nicht auf Wind und Wellen achtgeben, das Wasser war ruhig und lud förmlich zum Baden ein. Wir brachen von unserem Nachtlager am Wikingerhotel Galindia, welches beim Dorf Bartlewo am See J. Beldany lag, in Richtung unseres Tourziels der Stadt Ruciane Nida auf.

Wir wechselten als Erstes die Uferseite. Wir wechselten als Erstes die Uferseite. Hierbei achten wir darauf, dass wir nicht den zahlreichen Segelbooten zu nahe kamen. Auf den masurischen Seen war Vorausschauendes paddeln angesagt. Zusätzlich zu der großen Anzahl an Segelbooten mussten wir uns vor der einen oder anderen Motorjacht oder einem Jetski in acht nehmen. Mit überwiegend großem Abstand paddelten wir am linken Ufer des Sees J. Beldany auf die Schleuse bei Guzianka zu. Überall im Schilf lagen Segelboote vor Anker. Jeder seetüchtige Segler war aus seinem Hafen ausgelaufen und campte für einige Tage an einem ruhigen Ankerplatz entlang der masurischen Seeufer. Mit der geliebten Einsamkeit war es auf jeden Fall vorbei.

Schleuse bei Guzianka Die Schleuse bei Guzianka war ein reines Nadelöhr. Sie trennt den See J. Beldany und J. Nidzkie voneinander. Die Segel- und Motorboote lagen auf beiden Seiten Schlange zum durchschleusen. Wir überlegten kurz umzutragen, wurden aber von einem Steilhang von 10 Meter Höhenunterschied auf beiden Seiten der Schleuse und weitläufigen Grundstückszäunen überredet, die Schleuse zu nutzen. Sardinen in der Dose Wir fühlten uns wie Sardinen in der Dose und hofften nicht von einem Segel- oder Motorboot an der Schleusenwand zerdrückt zu werden. Zum Glück kamen wir trotz aller Bedenken unbeschadet auf der anderen Schleusenseite wieder heraus. Die Schleusendurchfahrt war sogleich unser letztes großes Abenteuer auf den masurischen Seen.

Nach der Schleuse bei Guzianka nahmen wir Kurs auf unser Ziel, die Stadt Ruciane Nida lag vor uns. Kurs auf unser Ziel, die Stadt Ruciane Nida Unsere atemberaubend schöne Paddel-Tour in den Masuren näherte sich nach 120 Kilometer Wasserstrecke dem Ende. Am Hafen von Ruciane Nida wartete unser Kajakverleiher bereits, um uns zu unserem Ausgangspunkt zurückzubringen.

Nach dieser sehr schönen Woche in den Masuren, von der wir noch lange schwärmen werden, waren wir uns einig, dass dies eine der bisher schönsten Touren der vergangenen Jahre war. Wir können jedem Paddler oder Camper ob zu zweit, in der Gruppe oder mit Familie die Masuren wärmstens als Urlaubsziel empfehlen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahmen wir am anderen morgen Abschied von den Masuren und fuhren der Heimat entgegen. Am letzten Abend hatten wir uns bereits für unsere Paddeltour 2015 die schöne Stadt Berlin als neues Ziel auserwählt.

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