Paddeln in den Masuren: Vierter Tourtag, der traumhafte Fluss Krutynia

Bändigung des großen Sees J. MokreAm vierten Tag begann unsere Tour mit der Bändigung des großen Sees J. Mokre. Nach dem wir in Zgon unserer Vorräte in einem gut sortierten Kaufmannsladen aufgefüllt hatten, paddelten wir dicht unter Land das rechte Seeufer entlang. Der See war uns wohl gesonnen, es wehte nur ein leichtes Lüftchen. Wir kamen somit gut voran. Allerdings konnten wir uns gut bei ein paar Windstärken mehr die unangenehme Seite des sehr großen und breiten Sees vorstellen.

Nach dem wir den großen J. Mokre bezwungen hatten paddelten wir in ein kleines Becken und von dort in einen weiteren kleinen See. An dessen rechtem Ende begann der ersehnte Fluss Krutynia.Paddeln auf der Krutynia ein echter Tauraum Das Paddeln sollte auf der Krutynia ein echter Tauraum sein, versprach im Vorwege unser Kanu-Verleiher. Sie hatten uns wahrhaftig nicht zu viel versprochen. Das Wasser war glasklar, die Fische schwammen gut sichtbar um unsere Kanus herum und der Wald wurde zum grünen Tunnel. Wir ließen unsere Kanus auf der Krutynia treiben und genossen die Ruhe. Vereinzelnd war das Quaken der Enten und die Gesänge der Vögel zu hören. Wir lauschten dem Wind und genossen das bloße dahin Treiben.
Die Krutynia führte uns und unsere Kanus zur Stadt Krutyn.
Die Krutynia führte uns und unsere Kanus zur Stadt Krutyn. Ab Krutyn war es schlagartig mit der Ruhe und Einsamkeit vorbei. Ab hier begann das Revier der Tagestouristen. Eine Reihe von Kanu-Verleihern schoben ein Kanu nach dem andern mit vor allem polnischen Tagestouristen ins Wasser. Auch die gastronomischen Einrichtungen nahmen sprunghaft zu. Wir kehrten zum gemütlichen Essen in ein am Fluss gelegenes Restaurant mit angrenzendem Hotel ein. Ich bestellte mir Ente á la Carte. Das Essen war ausgesprochen gut und lecker, anzusehen.

Nach dem opulenten Mahl zwängten wir uns in unsere Kanus. Kurz nach dem Ortsende von Krutyn erlebten wir eine nette Überraschung. Auf der linken Flussseite tauschte ein kleiner Strand mit einer kleinen Strandbar auf. Strand mit einer kleinen Strandbar bei KrutynDiesem Angebot konnten wir nicht widerstehen und landeten erneut an. Zu unserem Glück gehörte zur Strandbar noch eine nette kleine Pension bei der wir unsere Zelte aufschlagen konnten. Die Pension entpuppte sich als eine sehr gepflegte Anlage mit sehr guter Campingmöglichkeit. Nach unglaublichen 14 Kilometern Tagesstrecke ließen wird den Abend mit einem kühlen Bier an der Strandbar ausklingen.Strandbar

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